Aktuelle Themen und Termine

Videocast "Digitale Spiele" der Aktion Jugendschutz

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus treffen uns alle und verändern v. a. unser soziales Leben in großem Maße. Ein eingeschränkter Bewegungs- und Kontaktradius ist anstrengend, besonders für Kinder und Jugendliche. Wie kann in Familien und in Einrichtungen die Zeit, die neben der Erledigung schulischer Aufgaben noch bleibt, gut und unterhaltsam und im Kontakt mit anderen genutzt werden?

Zusammen mit den Referentinnen und Referenten des LandesNetzWerks für medienpädagogische Angebote stellt die Aktion Jugendschutz Ihnen in einer Videoreihe verschiedene mediale Angebote vor.

Es geht los mit mit digitalem Spielen, einer Freizeitbeschäftigungen, die neben Abwechslung und Unterhaltung, auch gemeinsames Tun ermöglicht. Digitales Spiel sollte nicht zum ausschließlichen und alleinigen Zeitvertreib werden, kann aber ein wichtiger und befriedigender Bestandteil freier Zeit sein, v. a. da die Spiele es möglich machen, sich trotz Kontaktsperren und ohne Ansteckungsgefahr mit Freundinnen und Freunden zu treffen, etwas zusammen zu machen und so soziale Kontakte zu pflegen.

Dabei geht es der Aktion Jugendschutz um Spiele,
• für die Konsole – den PC – das Tablet oder das Smartphone,
• die anspruchsvoll, aber nicht überfordern und beherrschbar sind,
• die unterschiedliche Altersgruppen ansprechen,
• die zusammen, online oder offline gespielt werden,
• die kostenlos oder für wenig Geld zu haben sind,
• die Spaß machen und trotzdem „wertvoll“ sind,
• die bekannte Brettspiele umsetzen,
• die gemeinsam gespielt werden können, in der Familie oder der Wohngruppe,
• die Zeitvertreib sind, aber auch beendet werden können,
• die helfen, über eine für alle herausfordernde Zeit zu kommen.

Die Spiele werden Ihnen von den beiden Referenten des LandesNetzWerks für medienpädagogische Angebote, Wilfried Grüßinger und Sebastian Pflüger vom Stadtjugendausschuss Karlsruhe und der Computerspielschule Karlsruhe, vorgestellt.

Sie finden den Videocast und die Präsentation mit den vorgestellten Spielen hier.

Webinar am 22. April (in der Zeit von 10:00 bis 11:00 Uhr): "Prävention und Intervention bei Cybermobbing, Hate Speech und extremistischer Ansprache"

Die alltägliche Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen bringt neue Themen für die Prävention von Hass und Gewalt mit sich: Cybermobbing, Hate Speech und extremistische Ansprache in sozialen Netzwerken sind aktuell die am häufigsten diskutierten Phänomene. Pädagogische Fachkräfte fühlen sich im Umgang damit oftmals unsicher und überfordert. Sie fragen nach spezifischem Wissen, um Kinder und Jugendliche in solchen Situationen unterstützen zu können.

Aus diesem Grund lädt die Aktion Jugendschutz Sie am 22. April sehr herzlich zu einem Webinar mit Dr. Harald Weilnböck, wissenschaftlicher Leiter des Vereins Cultures Interactiv, ein.

Der Verein Cultures Interactive verfolgt mit seiner Arbeit das Ziel, Jugendliche zu einem respektvollen und inklusiven Miteinander zu befähigen und sie gegenüber Ressentiment, Menschenbilder der Ungleichwertigkeit und Gruppenhass zu wappnen. Hierfür kommen Methoden der Jugendkulturarbeit und der narrativen Gruppenarbeit zum Einsatz.

Im Webinar werden die Arbeit des Vereins und die zugrundeliegenden pädagogischen Ansätze vorgestellt. Dr. Harald Weilnböck gibt einen Einblick in die narrative Gruppenarbeit und wie darüber hinaus persönliche Resilienz gegen Online-Phänomene wie z. B. Cybermobbing entwickelt werden kann. Es wird erörtert, wie seine Erkenntnisse in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen genutzt werden können. Selbstverständlich wird es während des Webinars die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Sie benötigen einen Laptop oder Computer, ein Tablet oder ein Smartphone mit Zugang zum Internet sowie Lautsprecher oder Kopfhörer. Anmelden können Sie sich bis zum 19.04.20 über diesen Link.

Jugendbegleiter-ABC

Um ihre Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter optimal mit allen notwendigen Informationen zu versorgen, hat die Hirschbergschule in Ludwigsburg ein Jugendbegleiter-ABC entwickelt. Von "A" wie Anwesenheitsliste bis "Z" wie Zusätzliches enthält das Jugendnegleiter-ABC alle Infos, die die Ehrenamtlichen für ihren Einsatz in der Schule benötigen.

Gerne können Sie sich die Vorlage hier herunterladen und die einzelnen Punkte auf Ihre Schule anpassen.

Beim Seminar "Stärkung von Kindern mit Migrationshintergrund - Interkulturelle Kompetenz" sind noch Plätze frei!

Am 14. Januar 2020 startete ein neuer Jugendbegleiter-Kurs der Organisation Kirche+ Bildung+Schule in Ludwigsburg. In diesem Kurs werden Grundlagen für die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, speziell auch mit Gruppen vermittelt und trainiert. Der Kurs kann komplett absolviert werden oder es können auch nur einzelne Bausteine besucht werden.

Gerne können Sie sich noch für den Baustein "Stärkung von Kindern mit Migrationshintergrund - Interkulturelle Kompetenz" anmelden. Hier gibt es noch freie Plätze.

Der Baustein findet am Samstag, den 16. Mai 2020 von 09.30 bis 16.30 Uhr in Ludwigsburg statt und möchte die Teilnehmenden in ihrer Tätigkeit als Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter praxisnah unterstützen. Hierbei werden Besonderheiten der interkulturellen Kommunikation thematisiert und anhand von Modellen und Beispielen praxisbezogen analysiert und besprochen. Damit können Irritationen und Missverständnisse bei der Interaktion mit Menschen unterschiedlicher Herkunft verstanden und neu bewertet bzw. vermieden werden. Der Workshop ist interaktiv aufgebaut und wechselt zwischen Theorie-Inputs, aktivierenden Übungen, Reflexion und Erfahrungsaustausch.
 
Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung (bis spätestens 29.4.2020) erhalten Sie bei Kornelia Vonier-Hoffkamp (E-Mail schulpastoral.ludwigsburgdrs.de, Telefon  07141 / 9118514).

Wer möchte kann im Anschluss an den Baustein auch gerne am darauf folgenden Praxisbaustein teilnehmen: Wie lebt die muslimische Familie im Nachbarhaus? Dieses Modul findet am 19. Mai 2020 von 19.00 bis 22.00 Uhr in der Mimar Sinan Moschee in Sachsenheim statt. Sie erhalten hier Informationen aus erster Hand über das Leben und Beten der muslimischen Familien in unserer Nachbarschaft. Ein Abend, an dem viele Fragen gestellt werden dürfen, um muslimischen Kinder an der Schule besser verstehen zu lernen. Im Anschluss sind die Teilnehmenden zum gemeinsamen Fastenbrechen eingeladen.


Auch hier erhalten Sie weitere Informationen zur Veranstaltung bei Kornelia Vonier-Hoffkamp (E-Mail schulpastoral.ludwigsburgdrs.de, Telefon  07141 / 9118514).

Förderpreis EHRENAMT MACHT SCHULE

Der Förderpreis Ehrenamt macht Schule wird vom Landesverband der Schulfördervereine Baden-Württemberg e. V. (LSFV BW) mit Unterstützung der Staatlichen Toto-Lotto GmbH vergeben. Ziel des Preises ist es, besondere Projekte von Schulfördervereinen zu erkennen und auszuzeichnen sowie das Ehrenamt an Schulen nachhaltig zu stärken. Der Förderpreis ist mit einer Gesamtsumme von 12.000 Euro dotiert.

Teil-Habe braucht Teil-Geber! lautet das Motto des Förderpreises 2020: Zahlreiche Schulfördervereine in Baden-Württemberg bringen sich mit Betreuungsangeboten in das Schulleben ein. Sie bieten Betreuung am Nachmittag oder in den Ferien an, managen die Schulmensa, organisieren AGs oder planen Ausflüge. Die Ehrenamtlichen nutzen ihre Freizeit, um Kindern und Jugendlichen besondere Angebote zu ermöglichen und berufstätigen Eltern eine Stütze zu sein.

Mit dem Förderpreis Ehrenamt macht Schule sollen besondere Konzepte im Bereich Betreuung ausgezeichnet werden. Der LSFV BW sucht Ideen, wie Betreuung an Schulen gestaltet werden kann. Erzählen Sie uns, welche Form der Betreuung Sie anbieten, wie diese umgesetzt wird und warum Sie ein „Teil-Geber“ sind. Gehen Sie Kooperationen mit anderen Vereinen oder lokalen Unternehmen ein? Arbeiten Sie Hand in Hand mit der Kommune, um eine Betreuung am Nachmittag anzubieten? Organisieren Sie regelmäßig Ausflüge, an denen alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen können? Wir freuen uns auf Ihre Berichte!

Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie im Flyer. Bewerben können Sie sich über das Online-Formular des LSFV BW.
Bewerbungen um den Förderpreis können im Zeitraum vom 02. März bis 30. April online beim LSFV BW eingereicht werden.

Seminar vom 27. bis 28. Mai: „Dran bleiben! Deeskalation und Eskalation in Schule und Jugendhilfe“

Im Umgang mit Regelverletzungen und Gewalt-Eskalation – offline wie online – brauchen pädagogische Fachkräfte ein vielfältiges Handlungsrepertoire. Eine angemessene Sprache ist entscheidend für den Verlauf und auch ein wohl dosierter Körpereinsatz kann gefragt sein. Wann sind Deeskalations-Strategien sinnvoll, wann hilft bewusst geführte Eskalation weiter? Der Vielfalt herausfordernden Verhaltens von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 18 Jahren soll fantasievoll und durchsetzungsbereit begegnet werden. Mit Inputs, Übungen und im gegenseitigen Austausch werden dazu Anregungen gegeben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie über den Flyer oder über den folgenden Link.

Seminar am 27. April und 19. Mai: „Konfrontation in der Pädagogik – Zwischen Hilfe und Manipulation“

Pädagogische Fachkräfte treffen immer wieder auf Kinder und Jugendliche, die sich nicht an vereinbarte Regeln halten bzw. gewalttätig sind. Diesem Verhalten professionell zu begegnen, erfordert eine klare innere und äußere Haltung sowie einen bewussten Einsatz von Methoden. Wie können Grenzen so gesetzt werden, dass die Botschaft deutlich beim Gegenüber ankommt, ohne verletzend zu sein und ohne die Beziehung aufs Spiel zu setzen? Ist konfrontative Grenzziehung überhaupt notwendig? Ein kultivierter konfrontativer Stil hat längst Einzug in verschiedene pädagogische Handlungsfelder gefunden.

In diesem zweiteiligen Seminar lernen die Teilnehmenden den Ansatz theoretisch und praktisch kennen. Anhand von Praxisbeispielen wird erlebbar, wann er geeignet ist und wann nicht. Die Zeit zwischen den beiden Modulen soll zum Ausprobieren anregen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Flyer.

Seminar am 1. und 2. April: „Rangeln und Raufen – Faires Kämpfen in Jugendhilfe, Schule und Sportverein“

Gewalt zwischen Kindern und Jugendlichen kann vermieden werden, wenn sie ihre motorische Geschicklichkeit trainieren und durch klare Regeln lernen, die Grenzen des Gegenübers zu beachten. Was kann ausgelebt werden, wenn jemand spielerisch „aufs Kreuz gelegt“ wird? Gibt es diesbezüglich Besonderheiten bei Mädchen und Jungen – und wenn ja, welche? Worin liegt der entwicklungsfördernde Wert bzw. der erzieherische Sinn einfacher, geregelter Kämpfe? Welche gewaltpräventiven Anteile enthält der Ansatz?

In den zwei Tagen wird praktisch erprobt und theoretisch reflektiert, wie der Ansatz des „geregelten Raufens“ mit Kindern und Jugendlichen umgesetzt und in eine (gewalt)präventive Pädagogik integriert werden kann. Das Seminar richtet sich an Fachkräfte, die selbst Spaß an Bewegung und spielerischem Kämpfen haben.

Weitere Informationen zum Seminar und der Anmeldung finden Sie hier.

Workshop am 5. März 2020: „Höher, schneller, weiter, mehr“

Jugendliche greifen immer häufiger zu aktivierenden Drogen wie Ecstasy, Amphetamin und stimulierenden neuen psychoaktiven Substanzen (NPS). Nach Cannabis sind diese Stimulanzien die am häufigsten konsumierten illegalen Drogen. Sie ermöglichen den jungen Menschen scheinbar, sich zu jeder Zeit fit, attraktiv und leistungsfähig zu präsentieren und mit den Anerkennungs- und Selbstoptimierungszwängen unserer Zeit umzugehen.

Im Workshop wird das Methodenmanual „Höher, schneller, weiter, mehr! der Aktion Jugendschutz Bayern vorgestellt. In kurzen Theorieinputs werden Hintergründe, die den Stimulanzienkonsum fördern, erläutert. Die praxisnahen, handlungsorientierten Übungen vermitteln einen Einblick in die Vorgehensweise und die dahinter stehende Haltung des Methodenmanuals.

Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus den Bereichen Jugendhilfe, Beratungsstellen, Schulsozialarbeit und Schulen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

22. Januar 2020: Fachtag im Rahmen der Stuttgarter Kinderfilmtage: "Natürlich nachhaltig! Medien machen’s möglich?"

Nachhaltigkeit, Klimawandel und Umweltschutz. Diese Begriffe sind aus der heutigen Zeit kaum noch wegzudenken und haben gerade in der letzten Zeit viel in Bewegung gebracht. In diesem Zusammenhang stehen auch die digitalen Medien vor einigen Herausforderungen.

Expertinnen und Experten zeigen den Teilnehmenden an diesem Fachtag, wie Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Bereichen umgesetzt werden kann. In verschiedenen Workshops lernen Sie, wie Kinder die Bestandteile von Mediengeräten kennenlernen und wie sie die Natur mithilfe digitaler Medien entdecken können. Sie erfahren, welche Rolle Kinder bei einem Einsatz für eine bessere Welt spielen können.

Weitere Informationen zum Fachtag und zur Anmeldung finden Sie im Flyer oder über den folgenden Link.

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