Aktuelle Themen und Termine

22. Januar 2020: Fachtag im Rahmen der Stuttgarter Kinderfilmtage: "Natürlich nachhaltig! Medien machen’s möglich?"

Nachhaltigkeit, Klimawandel und Umweltschutz. Diese Begriffe sind aus der heutigen Zeit kaum noch wegzudenken und haben gerade in der letzten Zeit viel in Bewegung gebracht. In diesem Zusammenhang stehen auch die digitalen Medien vor einigen Herausforderungen.

Expertinnen und Experten zeigen den Teilnehmenden an diesem Fachtag, wie Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Bereichen umgesetzt werden kann. In verschiedenen Workshops lernen Sie, wie Kinder die Bestandteile von Mediengeräten kennenlernen und wie sie die Natur mithilfe digitaler Medien entdecken können. Sie erfahren, welche Rolle Kinder bei einem Einsatz für eine bessere Welt spielen können.

Weitere Informationen zum Fachtag und zur Anmeldung finden Sie im Flyer oder über den folgenden Link.

Seminar am 12. Februar 2020: Filme in der pädagogischen Praxis und Gemeindearbeit einsetzen

Die Vielfalt filmischer Angebote ist groß und spricht Jung und Alt an. Filme bieten ausgezeichnete Anreize, um aktuelle Themen des pädagogischen Alltags und gesellschaftliche Themen zu bearbeiten, z. B. Identitätsbildung, Demokratieverständnis, Umgang mit sexuellen Orientierungen, Toleranz und Nachhaltigkeit.

Wie lassen sich Filme in verschiedenen Kontexten einsetzen und wie moderieren wir Filmgespräche? Welche weiteren Methoden gibt es, um mit Filmen zu arbeiten? Im Seminar bekommen Sie Antworten auf diese Fragen und lernen Anwendungsbeispiele kennen.

Das Seminar richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, pädagogische Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an Haupt- und Ehrenamtliche in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Flyer.

Die Preisträger im Wettbewerb "Jugendbegleiter. Kultur. Schule." 2018/2019

1. Preis: „Oberteuringen tanzt“, Teuringer-Tal-Schule Oberteuringen:

Auf dem begehrten 1. Platz landete das Projekt „Oberteuringen tanzt“. Die Kinder der Teuringer-Tal-Schule Oberteuringen tanzten unter der Leitung von Daniela Endres zusammen mit Menschen mit oder ohne Behinderung und mit Menschen mit oder ohne Fluchthintergrund.
Vorerst übten die verschiedenen Gruppen getrennt voneinander. Später trafen sie sich mehrmals und kombinierten ihre gelernten Tanzschritte, sodass ein toller gemeinschaftlicher Tanz entstand. Diese einstudierte 50-minütige Choreografie wurde dann vor Publikum aufgeführt. Insgesamt ermöglichte das gemeinsame Projekt Begegnungen, den Aufbau von Kontakten und den Abbau von Berührungsängsten untereinander.

2. Preis: „Mode-Upcycling – Mode als Kommunikation“, Ferdinand-Porsche-Gymnasium Stuttgart:

Im Rahmen dieses Angebots haben die Schülerinnen und Schüler das Problem des Konsums aufgegriffen, indem sie sich bewusst gemacht haben, wo die Kleidung, die heutzutage in Massen gekauft wird, überhaupt herkommt und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wird. Sie entwarfen zudem aus Secondhand-Kleidung neue Designs. Dabei entstanden spannende Outfits, die auf Fotos festgehalten wurden.

3. Preis: „Internationales gemeinsames Kochen“, Kraichertschule Sachsenheim:

Die Schülerinnen und Schüler der Kraichertschule Sachsenheim beschlossen das Mittagessen in der Mensa selbst zu kochen, weil ihnen das bisher angebotene Essen nicht so gut schmeckte. Sie entschieden sich für „international“ als Thema, da sie aus verschiedenen Ländern kommen und so viele unterschiedliche Kulturen und Rezepte mit einbringen können. Sie planten gemeinsam was sie kochen wollen und vor allem was sie dafür benötigten. Auch den Einkauf erledigten die Schülerinnen und Schüler selbstständig. Sobald alle Aufgaben verteilt waren, ging es ans Kochen. Gemeinsam kochten die Schülerinnen und Schüler wie in einer großen Familie.

Sonderpreis: „Star Wars Kids – Science Fiction Filmproduktion", Hans-Thoma-Schule Karlsruhe:

Den Sonderpreis erhielt das Angebot „Star Wars Kids – Science-Fiction-Filmproduktion,“. Die Kinder der Hans-Thoma-Schule aus Karlsruhe haben in ihrer Filmproduktion das aktuelle Thema der Energieverschwendung aufgegriffen. Das taten sie, indem sie den beliebten Film Star Wars als Vorbild nahmen. In ihrem Film geht es darum, dass irgendjemand die Energie der Schule verschwendet. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern macht sich auf den Weg, um dies zu verhindern. Hierbei haben die Kinder gelernt wie man Filme macht, wie man mit einer Kamera umgeht, wie man Texte scheibt und wie man schauspielert. Ganz besonders waren die Green-Screen-Aufnahmen, die die Kinder in ferne Galaxien beamten.

Einen herzlichen Dank auch an die Gruppen, die keinen Preis gewonnen haben. Vielen Dank fürs Mitmachen und die kreativen Beiträge!

Die Jugendstiftung dankt zudem den Jurymitgliedern für ihr Engagement sowie der SKJ für ihre finanzielle Förderung des Wettbewerbs!

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger des Wettbewerbs "Jugendbegleiter. Kultur. Schule." 2018/2019!

Am Montag, den 18. November 2019 fand die Preisverleihung des Wettbewerbs "Jugendbegleiter.Kultur.Schule" zum vierten Mal statt. Der Wettbewerb zeichnet besondere Jugendbegleiter-Angebote aus dem Bereich der kulturellen Bildung aus und wird von der Stiftung kulturelle Jugendarbeit (SKJ) in Kooperation mit der Jugendstiftung Baden-Württemberg veranstaltet.

Die Teilnehmenden der 10 nominierten Projekte, die wir Ihnen bereits in den vergangenen Wochen vorgestellt haben, konnten am Vormittag einen Einblick in das Theaterhaus sowie die junge Oper Stuttgart bekommen. Neben den Theaterräumen konnten sie hierbei den Kostümfundus, die Garderoben der Schauspieler und vieles mehr entdecken. In der jungen Oper lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Oper anhand einer Schnitzeljagd, die sie durchs ganze Haus schickte, kennen.

Am Nachmittag startete dann die Preisverleihung mit einer Tanzaufführung der Kinder der Teuringer-Tal-Schule im Jugendhaus Cann. Das Publikum wurde von einer Schülerin und einem Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums Ludwigsburg durchs Programm geführt. Nach den einleitenden Worten von Staatssekretär Volker Schebesta, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und Herrn Wolfgang Antes, Jugendstiftung Baden- Württemberg, wurde es dann spannend. Verliehen wurde neben den drei ersten Plätzen auch ein Sonderpreis. Zu jedem dieser Gewinnerprojekte wurde eine kurze Laudatio gehalten. Bei den Rednern handelte es sich um einige Jurymitglieder, darunter Frau Sabine Brandes vom Landesverband der Jugendkunstschulen Baden-Württemberg, Frau Susanne Rehm von der LKJ Baden-Württemberg, Herr Winfried Plötze von BARMER und Herr Roman Jauch vom Landesschülerbeirat.

Nach den feierlichen Worten der Redner, standen dann endlich die Gewinner fest.

  • Sonderpreis: 750 Euro, Hans- Thoma-Schule Karlsruhe mit dem Projekt „Star Wars Kids – Science Fiction Filmproduktion“.
  • Dritter Preis: 750 Euro, Kraichertschule Sachsenheim mit dem Projekt „Internationales gemeinsames Kochen“.
  • Zweiter Preis: 1.000 Euro, Ferdinand-Porsche-Gymnasium Stuttgart mit dem Projekt „Modeupcycling – Mode als Kommunikation“.
  • Erster Preis: 1.500 Euro, Teuringer-Tal-Schule Oberteuringen mit dem Projekt „Oberteuringen tanzt!“.


Aber auch die anderen sechs Projekte gingen nicht leer aus. Jedes Projekt erhielt einen Anerkennungspreis im Wert von 200 Euro. Mit einem Gruppenfoto der Preisträger endete der aufregende Tag für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der nominierten Projekte.

Fachtag am 7. Februar 2020: My heart will "app" on!

„My heart will go on …“ – Diese Textzeile weckt sofort Erinnerungen an eines der bekanntesten Liebeslieder der Filmgeschichte. Neben der Dramatik des Untergangs der Titanic spielt die Liebesgeschichte zweier junger Menschen die Hauptrolle. Sie versuchen in Kontakt zu bleiben, gegen alle Konventionen. Damals mit selbstgeschriebenen, heimlich zugesteckten Zetteln. Heutzutage würden sie sich wahrscheinlich unzählige Nachrichten via Messenger schreiben.

Der Umgang mit Liebe und Sexualität hat sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert. Ob nun gesellschaftlicher Wandel, medizinische Errungenschaften und aktuell die Digitalisierung, es gibt immer neue Herausforderungen.

Gegenwärtig haben Jugendliche ganz andere und vielfältigere Möglichkeiten, sich mit dem Thema Sexualität auseinanderzusetzen. Sie kommen deshalb auch leichter in Kontakt mit Inhalten, die irritieren können und vielleicht noch nicht für sie geeignet sind. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die Potenziale von digitalen jugendlichen Liebes-(Lebens-)Welten beleuchtet und auch mögliche Risiken in den Blick genommen. Der Fachtag wird zudem Raum geben, um Fälle aus der Praxis zu bearbeiten und zu diskutieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Goldberg-Gymnasium Sindelfingen – nominiert im Rahmen des Wettbewerbs Jugendbegleiter.Kultur.Schule 2018/2019

Das Jugendbegleiter-Angebot „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ knüpft an eine alte Sindelfinger Tradition an. Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse des Goldberg-Gymnasiums können unter der Leitung von Frau Ebel, die als Museumspädagogin im Haus der Handweberei arbeitet, selbst Stoffe weben, die sie im nächsten Schritt zu Schlüsselbändern, Mäppchen oder auch Kissen verarbeiten. Ganz nebenbei lernen die Teilnehmenden so, wie Kleidung entsteht und welche Schwierigkeiten bei der Produktion auftreten können. Sie können zudem selbst entscheiden, was sie herstellen möchten und wie es aussehen soll. Der Kreativität werden hier keine Grenzen gesetzt. Ein weiterer großer Pluspunkt ist zudem, dass die AG für viele Schülerinnen und Schüler eine kleine Auszeit vom manchmal hektischen Schulalltag darstellt.

Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Eppelheim – nominiert im Rahmen des Wettbewerbs Jugendbegleiter.Kultur.Schule 2018/2019

„OMG – Operation Mega Geheim“ ist ein Theaterstück, das von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums selbst entwickelt wurde. Am Anfang des Schuljahres standen nur zwei Ideen, die im Rahmen der AG umgesetzt werden sollten: Das Stück sollte ein Stationentheater werden, das an für Theater unüblichen Orten, wie zum Beispiel im Keller der Schule, stattfindet. Und das übergreifende Thema lautete „Geheim“.

Die Gruppe überlegte sich Texte, Situationen und Figuren und verband die verschiedenen Bausteine in einer Geschichte miteinander. Dazu erlernte sie Theaterbasics wie Körper- und Stimmtraining, Fremd- und Eigenwahrnehmung und andere theaterästhetische Mittel. Da manche der Orte, an denen das Theaterstück spielen sollte, für große Zuschauergruppen zu klein waren, wurden diese Szenen per Film festgehalten und später im Rahmen der Aufführungen eingespielt.

Seminar am 18. und 19. Februar 2020: Konflikte lösen – Gewalt vermeiden

Konflikte gehören zum Leben von Jugendlichen: In der Schule wie im Internet, im Verein wie in der WhatsApp-Gruppe, beim Freibadbesuch wie angesichts anschließend geteilter Fotos und Videos bei Snapchat und Instagram. Jugendliche müssen lernen, Konflikte online wie offline konstruktiv zu bewältigen, damit diese nicht zu Gewalt eskalieren. Pädagogische Fachkräfte können sie dabei in verschiedener Hinsicht unterstützen: Einerseits über die Vermittlung von Kompetenzen, wie mit unterschiedlichen Interessen fair umgegangen werden kann, andererseits durch frühzeitige und gezielte Maßnahmen der Konfliktregelung im konkreten Fall.

In der Fortbildung lernen die Teilnehmenden präventive Möglichkeiten zur Förderung der Konfliktkompetenz von Jugendlichen sowie Methoden zur intervenierenden Konfliktlösung und -regelung kennen, werden sie ausprobieren und in der Gruppe diskutieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Seminar am 25. und 26. November: Kompetent und handlungsfähig im Umgang mit Medien – trotz Fake News, Smombies und Cyber Mobbing?!

Was tun junge Menschen eigentlich dauernd am Handy? Welche Sozialpädagogin bzw. welcher Sozialpädagoge weiß genau, was sich bei Facebook, WhatsApp, Instagram, Snapchat oder TikTok abspielt? Und noch wichtiger für alle, die mit Jugendlichen arbeiten, sie erziehen oder betreuen: Welche Gefahren bergen soziale Netzwerke und wie können wir Kinder und Jugendliche hilfestellend beraten?

Im Seminar werden genau diese Themen bearbeitet, die eine immer wichtigere gesellschaftliche Rolle spielen: Kompetenter Umgang mit Medien, Nachrichtenkompetenz (Fake News und Hate Speech erkennen) und Demokratiekompetenz (Vielfalt fördern, demokratisch handeln, Teilhabe und Beteiligung). Vor allem Jugendliche kommen in ihrer Lebenswelt online wie offline mit diesen Fragen in Berührung. Als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erarbeiten Sie in diesem Seminar Konzepte, die allen Beteiligten helfen.

Weitere Infos zum Seminar finden Sie unter folgendem Link.

Erfolgreiche Fortbildungsveranstaltung „Jugendbegleiter vor Ort“ am 23. Oktober 2019 mit rund 70 Teilnehmenden

An der Hermann-Hesse-Realschule in Göppingen fand am 23. Oktober 2019 die zweite regionale Fachveranstaltung „Jugendbegleiter vor Ort“ statt. Zahlreiche Junior-Jugendbegleiter, erwachsene Jugendbegleiter sowie weitere Personen, die im Rahmen des Jugendbegleiter-Programms tätig sind, besuchten einen der interessanten Workshops und bekamen Anregungen und Tipps für ihre eigene Arbeit vor Ort in den Bereichen „Meine Rolle als (Junior-)Jugendbegleiter und Gruppenspiele“, „Gruppenkonflikte lösungsorientiert meistern“ und „Organisation und Ablauf des Jugendbegleiter-Programms“.

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