Aktuelle Themen und Termine

Förderpreis EHRENAMT MACHT SCHULE

Der Förderpreis Ehrenamt macht Schule wird vom Landesverband der Schulfördervereine Baden-Württemberg e. V. (LSFV BW) mit Unterstützung der Staatlichen Toto-Lotto GmbH vergeben. Ziel des Preises ist es, besondere Projekte von Schulfördervereinen zu erkennen und auszuzeichnen sowie das Ehrenamt an Schulen nachhaltig zu stärken. Der Förderpreis ist mit einer Gesamtsumme von 12.000 Euro dotiert.

Teil-Habe braucht Teil-Geber! lautet das Motto des Förderpreises 2020: Zahlreiche Schulfördervereine in Baden-Württemberg bringen sich mit Betreuungsangeboten in das Schulleben ein. Sie bieten Betreuung am Nachmittag oder in den Ferien an, managen die Schulmensa, organisieren AGs oder planen Ausflüge. Die Ehrenamtlichen nutzen ihre Freizeit, um Kindern und Jugendlichen besondere Angebote zu ermöglichen und berufstätigen Eltern eine Stütze zu sein.

Mit dem Förderpreis Ehrenamt macht Schule sollen besondere Konzepte im Bereich Betreuung ausgezeichnet werden. Der LSFV BW sucht Ideen, wie Betreuung an Schulen gestaltet werden kann. Erzählen Sie uns, welche Form der Betreuung Sie anbieten, wie diese umgesetzt wird und warum Sie ein „Teil-Geber“ sind. Gehen Sie Kooperationen mit anderen Vereinen oder lokalen Unternehmen ein? Arbeiten Sie Hand in Hand mit der Kommune, um eine Betreuung am Nachmittag anzubieten? Organisieren Sie regelmäßig Ausflüge, an denen alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen können? Wir freuen uns auf Ihre Berichte!

Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie im Flyer. Bewerben können Sie sich über das Online-Formular des LSFV BW.
Bewerbungen um den Förderpreis können im Zeitraum vom 02. März bis 30. April online beim LSFV BW eingereicht werden.

Seminar vom 27. bis 28. Mai: „Dran bleiben! Deeskalation und Eskalation in Schule und Jugendhilfe“

Im Umgang mit Regelverletzungen und Gewalt-Eskalation – offline wie online – brauchen pädagogische Fachkräfte ein vielfältiges Handlungsrepertoire. Eine angemessene Sprache ist entscheidend für den Verlauf und auch ein wohl dosierter Körpereinsatz kann gefragt sein. Wann sind Deeskalations-Strategien sinnvoll, wann hilft bewusst geführte Eskalation weiter? Der Vielfalt herausfordernden Verhaltens von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 18 Jahren soll fantasievoll und durchsetzungsbereit begegnet werden. Mit Inputs, Übungen und im gegenseitigen Austausch werden dazu Anregungen gegeben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie über den Flyer oder über den folgenden Link.

Seminar am 27. April und 19. Mai: „Konfrontation in der Pädagogik – Zwischen Hilfe und Manipulation“

Pädagogische Fachkräfte treffen immer wieder auf Kinder und Jugendliche, die sich nicht an vereinbarte Regeln halten bzw. gewalttätig sind. Diesem Verhalten professionell zu begegnen, erfordert eine klare innere und äußere Haltung sowie einen bewussten Einsatz von Methoden. Wie können Grenzen so gesetzt werden, dass die Botschaft deutlich beim Gegenüber ankommt, ohne verletzend zu sein und ohne die Beziehung aufs Spiel zu setzen? Ist konfrontative Grenzziehung überhaupt notwendig? Ein kultivierter konfrontativer Stil hat längst Einzug in verschiedene pädagogische Handlungsfelder gefunden.

In diesem zweiteiligen Seminar lernen die Teilnehmenden den Ansatz theoretisch und praktisch kennen. Anhand von Praxisbeispielen wird erlebbar, wann er geeignet ist und wann nicht. Die Zeit zwischen den beiden Modulen soll zum Ausprobieren anregen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Flyer.

Seminar am 1. und 2. April: „Rangeln und Raufen – Faires Kämpfen in Jugendhilfe, Schule und Sportverein“

Gewalt zwischen Kindern und Jugendlichen kann vermieden werden, wenn sie ihre motorische Geschicklichkeit trainieren und durch klare Regeln lernen, die Grenzen des Gegenübers zu beachten. Was kann ausgelebt werden, wenn jemand spielerisch „aufs Kreuz gelegt“ wird? Gibt es diesbezüglich Besonderheiten bei Mädchen und Jungen – und wenn ja, welche? Worin liegt der entwicklungsfördernde Wert bzw. der erzieherische Sinn einfacher, geregelter Kämpfe? Welche gewaltpräventiven Anteile enthält der Ansatz?

In den zwei Tagen wird praktisch erprobt und theoretisch reflektiert, wie der Ansatz des „geregelten Raufens“ mit Kindern und Jugendlichen umgesetzt und in eine (gewalt)präventive Pädagogik integriert werden kann. Das Seminar richtet sich an Fachkräfte, die selbst Spaß an Bewegung und spielerischem Kämpfen haben.

Weitere Informationen zum Seminar und der Anmeldung finden Sie hier.

Bewerbung für Kooperationspreis Baden-Württemberg 2019/2020

Die Kooperation von Schulen mit außerschulischen Bildungspartnern ist ein wesentliches Anliegen des Jugendbegleiter-Programms und des Kultusministeriums. Mit dem Kooperationspreis soll dieses Anliegen verstärkt zum Ausdruck gebracht und eine besondere Anerkennung gegenüber den Schulen und ihren Kooperationspartnern in lokalen Bildungsnetzwerken ausgedrückt werden.

Bietet Ihre Schule ein Jugendbegleiter-Angebot im Themenfeld Arbeitswelt und Berufsorientierung an? Dann können Sie sich hier direkt bewerben.

Die Preisträgerschulen erhalten Projektförderungen, die die Jugendstiftung Baden-Württemberg in Höhe von 2.000 Euro für den ersten Preis, 1.000 Euro für den zweiten und 500 Euro für den dritten Preis zur Verfügung stellt. Die Preisträger werden auf dem Fachtag am 14. Mai in Stuttgart ausgezeichnet.

Hinweis: Sollten Sie Ihre Bewerbung bereits im Rahmen der aktuell laufenden Evaluation abgegeben haben, müssen Sie sich hier nicht erneut bewerben!

Workshop am 5. März 2020: „Höher, schneller, weiter, mehr“

Jugendliche greifen immer häufiger zu aktivierenden Drogen wie Ecstasy, Amphetamin und stimulierenden neuen psychoaktiven Substanzen (NPS). Nach Cannabis sind diese Stimulanzien die am häufigsten konsumierten illegalen Drogen. Sie ermöglichen den jungen Menschen scheinbar, sich zu jeder Zeit fit, attraktiv und leistungsfähig zu präsentieren und mit den Anerkennungs- und Selbstoptimierungszwängen unserer Zeit umzugehen.

Im Workshop wird das Methodenmanual „Höher, schneller, weiter, mehr! der Aktion Jugendschutz Bayern vorgestellt. In kurzen Theorieinputs werden Hintergründe, die den Stimulanzienkonsum fördern, erläutert. Die praxisnahen, handlungsorientierten Übungen vermitteln einen Einblick in die Vorgehensweise und die dahinter stehende Haltung des Methodenmanuals.

Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus den Bereichen Jugendhilfe, Beratungsstellen, Schulsozialarbeit und Schulen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Stundenabfrage und Evaluation im Jugendbegleiter-Programm vom 7. bis 17. Januar 2020

Vom 7. bis 17. Januar 2020 ist das Online-Portal für die Stundenabfrage für das 1. und 2. Schulhalbjahr (mit ggf. Anpassung des Förderbudgets) und die Evaluation im Jugendbegleiter-Programm geöffnet. Ihre Angaben zur Stundenabfrage und Evaluation geben Sie bitte über Ihren Zugang in das Jugendbegleiter-Online-Portal ein: Link Online-Portal.

Ihre Zugangsdaten haben wir Ihnen im Dezember in unserem Anschreiben (Mail) zur Stundenabfrage und Evaluation mitgeteilt. Auf unserer Webseite finden Sie unter dem Menüpunkt Für Schulen > Online-Portal ausführliche Informationen zur Zwischenabrechnung und Evaluation sowie pdf-Dateien zur Vorbereitung Ihrer Eingabe im Online-Portal.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne unter der Tel.-Nr. 07042 / 376 713 - 0 zur Verfügung.

Herzlichen Dank im Voraus für die rechtzeitige Bearbeitung der Stundenabfrage und Evaluation!

Ihre Servicestelle Jugend und Schule der Jugendstiftung Baden-Württemberg

22. Januar 2020: Fachtag im Rahmen der Stuttgarter Kinderfilmtage: "Natürlich nachhaltig! Medien machen’s möglich?"

Nachhaltigkeit, Klimawandel und Umweltschutz. Diese Begriffe sind aus der heutigen Zeit kaum noch wegzudenken und haben gerade in der letzten Zeit viel in Bewegung gebracht. In diesem Zusammenhang stehen auch die digitalen Medien vor einigen Herausforderungen.

Expertinnen und Experten zeigen den Teilnehmenden an diesem Fachtag, wie Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Bereichen umgesetzt werden kann. In verschiedenen Workshops lernen Sie, wie Kinder die Bestandteile von Mediengeräten kennenlernen und wie sie die Natur mithilfe digitaler Medien entdecken können. Sie erfahren, welche Rolle Kinder bei einem Einsatz für eine bessere Welt spielen können.

Weitere Informationen zum Fachtag und zur Anmeldung finden Sie im Flyer oder über den folgenden Link.

Seminar am 12. Februar 2020: Filme in der pädagogischen Praxis und Gemeindearbeit einsetzen

Die Vielfalt filmischer Angebote ist groß und spricht Jung und Alt an. Filme bieten ausgezeichnete Anreize, um aktuelle Themen des pädagogischen Alltags und gesellschaftliche Themen zu bearbeiten, z. B. Identitätsbildung, Demokratieverständnis, Umgang mit sexuellen Orientierungen, Toleranz und Nachhaltigkeit.

Wie lassen sich Filme in verschiedenen Kontexten einsetzen und wie moderieren wir Filmgespräche? Welche weiteren Methoden gibt es, um mit Filmen zu arbeiten? Im Seminar bekommen Sie Antworten auf diese Fragen und lernen Anwendungsbeispiele kennen.

Das Seminar richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, pädagogische Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an Haupt- und Ehrenamtliche in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Flyer.

Die Preisträger im Wettbewerb "Jugendbegleiter. Kultur. Schule." 2018/2019

1. Preis: „Oberteuringen tanzt“, Teuringer-Tal-Schule Oberteuringen:

Auf dem begehrten 1. Platz landete das Projekt „Oberteuringen tanzt“. Die Kinder der Teuringer-Tal-Schule Oberteuringen tanzten unter der Leitung von Daniela Endres zusammen mit Menschen mit oder ohne Behinderung und mit Menschen mit oder ohne Fluchthintergrund.
Vorerst übten die verschiedenen Gruppen getrennt voneinander. Später trafen sie sich mehrmals und kombinierten ihre gelernten Tanzschritte, sodass ein toller gemeinschaftlicher Tanz entstand. Diese einstudierte 50-minütige Choreografie wurde dann vor Publikum aufgeführt. Insgesamt ermöglichte das gemeinsame Projekt Begegnungen, den Aufbau von Kontakten und den Abbau von Berührungsängsten untereinander.

2. Preis: „Mode-Upcycling – Mode als Kommunikation“, Ferdinand-Porsche-Gymnasium Stuttgart:

Im Rahmen dieses Angebots haben die Schülerinnen und Schüler das Problem des Konsums aufgegriffen, indem sie sich bewusst gemacht haben, wo die Kleidung, die heutzutage in Massen gekauft wird, überhaupt herkommt und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wird. Sie entwarfen zudem aus Secondhand-Kleidung neue Designs. Dabei entstanden spannende Outfits, die auf Fotos festgehalten wurden.

3. Preis: „Internationales gemeinsames Kochen“, Kraichertschule Sachsenheim:

Die Schülerinnen und Schüler der Kraichertschule Sachsenheim beschlossen das Mittagessen in der Mensa selbst zu kochen, weil ihnen das bisher angebotene Essen nicht so gut schmeckte. Sie entschieden sich für „international“ als Thema, da sie aus verschiedenen Ländern kommen und so viele unterschiedliche Kulturen und Rezepte mit einbringen können. Sie planten gemeinsam was sie kochen wollen und vor allem was sie dafür benötigten. Auch den Einkauf erledigten die Schülerinnen und Schüler selbstständig. Sobald alle Aufgaben verteilt waren, ging es ans Kochen. Gemeinsam kochten die Schülerinnen und Schüler wie in einer großen Familie.

Sonderpreis: „Star Wars Kids – Science Fiction Filmproduktion", Hans-Thoma-Schule Karlsruhe:

Den Sonderpreis erhielt das Angebot „Star Wars Kids – Science-Fiction-Filmproduktion,“. Die Kinder der Hans-Thoma-Schule aus Karlsruhe haben in ihrer Filmproduktion das aktuelle Thema der Energieverschwendung aufgegriffen. Das taten sie, indem sie den beliebten Film Star Wars als Vorbild nahmen. In ihrem Film geht es darum, dass irgendjemand die Energie der Schule verschwendet. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern macht sich auf den Weg, um dies zu verhindern. Hierbei haben die Kinder gelernt wie man Filme macht, wie man mit einer Kamera umgeht, wie man Texte scheibt und wie man schauspielert. Ganz besonders waren die Green-Screen-Aufnahmen, die die Kinder in ferne Galaxien beamten.

Einen herzlichen Dank auch an die Gruppen, die keinen Preis gewonnen haben. Vielen Dank fürs Mitmachen und die kreativen Beiträge!

Die Jugendstiftung dankt zudem den Jurymitgliedern für ihr Engagement sowie der SKJ für ihre finanzielle Förderung des Wettbewerbs!

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