Aktuelle Themen und Termine

Fachtag am 21. Oktober 2020 im Bildungshaus Kloster Schöntal: My heart will „app“ on! – Jugendliche Liebes-(Lebens-)Welten

Der Umgang mit Liebe und Sexualität hat sich im Laufe der Jahre ständig verändert, weiterentwickelt, wurde neu erfunden. Ob nun gesellschaftlicher Wandel, medizinische Errungenschaften und aktuell die Digitalisierung, es gibt immer neue Herausforderungen.

Gegenwärtig haben Jugendliche ganz andere und vielfältigere Möglichkeiten, sich mit dem Thema Sexualität auseinanderzusetzen. Sie kommen deshalb auch leichter in Kontakt mit Inhalten, die irritieren können und vielleicht noch nicht für sie geeignet sind. Diese Facetten werden im Rahmen des Fachtags My heart will „app“ on! – Jugendliche Liebes-(Lebens-)Welten am 21. Oktober im Bildungshaus Kloster Schöntal diskutiert.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Der Fachtag im Kloster Schöntal findet vorbehaltlich der Entwicklung rund um das Corona-Virus statt. Sollte eine Umsetzung vor Ort aufgrund neuerlicher Einschränkungen von Veranstaltungen im Oktober nicht möglich sein, wird der Fachtag in einer digitalen Variante durchgeführt. Sie erhalten in diesem Fall rechtzeitig alle notwendigen Informationen.

Vielfaltcoach werden! – Mentorenprogramm für Schüler*innen aus ganz Baden-Württemberg

Das Demokratiezentrum Baden-Württemberg bildet jedes Schuljahr Jugendliche zu Vielfaltcoaches aus. Das Mentorenprogramm richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und 9 aller allgemeinbildenden Schulen. Je nach Möglichkeit findet die Ausbildung im Schuljahr 2020/2021 über digitale Formate oder in Präsenzform statt.

In der viertägigen Qualifizierung werden einerseits wesentliche Grundlagen zu den Themen Identität, Diskriminierung, Menschenrechte, Hate Speech und Fake News erarbeitet, andererseits eine Vielzahl von Methoden entwickelt, die für eine eigene Projektumsetzung der Jugendlichen an ihrer Schule wichtig sind.

Im Fokus der Ausbildung stehen persönliche Erfahrungswerte sowie praktische Übungen und Aktionen. Jeweils nach den Kurseinheiten entwickeln die Jugendlichen eigene Projektideen, z.B. eine Stadtführung „Menschenrechte“, die sie an ihrer Schule oder auch online umsetzen. Zum Abschluss ihrer Ausbildung erhalten die Vielfaltcoaches ein Qualipass-Zertifikat.

Die Qualifizierung findet in zwei Kurseinheiten statt:

  • Kurseinheit 1: Herbst 2020 (2 Tage) Themenschwerpunkt: Identität, Vielfalt, Diskriminierung und Ausgrenzung, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Menschenrechte
  • Kurseinheit 2: Frühjahr 2021 (2 Tage) Themenschwerpunkt: Hass und Diskriminierung in Sozialen Medien, Hate Speech, Umgang mit Fake News


Für Interessierte und begleitende Fachkräfte der Vielfaltcoaches vor Ort findet am 25. Juni 2020 von 14:00 bis 15:00 Uhr eine Infoveranstaltung auf ZOOM mit Einblicken in das Konzept und die Arbeit mit den Vielfaltcoaches statt. Anmelden hierfür können Sie sich hier

Die Kursstandorte für 2020/2021 sind: Göppingen, Heilbronn, Karlsruhe und Ravensburg.

Coronabedingt planen wir für das Schuljahr 2020/2021 der Situation angemessen und flexibel, was sowohl die Präsenzzeiten der Jugendlichen als auch die Gruppengrößen betrifft. So wird die 1. Kurseinheit in diesem Jahr entweder ganz online oder als Blended Learning organisiert. Die Übernachtung fällt weg. Für die 2. Kurseinheit planen wir entsprechend der dann bestehenden Vorgaben 2021.

Anmeldeschluss für Schulen: 15. Juli 2020 unter www.vielfaltcoach.de.

Die Ausbildung zum Vielfaltcoach ist kostenlos. Je Schule können zwei bis vier Jugendliche angemeldet werden. Die Zulassung zur Vielfaltcoach-Ausbildung erfolgt durch das Demokratiezentrum Baden-Württemberg. Die namentliche Anmeldung der Schülerinnen und Schüler muss bis spätestens 28.07.2020 erfolgen, in Ausnahmefällen ist auch eine spätere Anmeldung bis zum 30.09.2020 möglich.

Weitere Informationen und Kontakt:
Demokratiezentrum Baden-Württemberg
Dorothea Knorre
Tel.: 07042 8317 485
Mail: info@vielfaltcoach.de
www.vielfaltcoach.de

Digitale Jahrestagung am 25. Juni 2020: „Lesewut – Fernsehfieber – Smartphonelust“

Im Jahr 2000 wurde das ajs LandesNetzWerk gegründet. Anlass waren alarmierende gewalthaltige Videos und Spiele. Die medialen Entwicklungen seit dieser Zeit sind rasant und die Fachkräfte des LandesNetzWerks begleiten sie über die Jahre durch ihr medienpädagogisches Handeln.

Die alten Fragen sind nach wie vor aktuell: Machen Medien gewalttätig? Verwahrlosen die Kinder aufgrund übermäßiger Mediennutzung? Zugleich scheint der Konflikt zwischen den Generationen größer als bisher, denn die Digitalisierung unseres Lebens stellt bekannte Denkmuster in Frage, verändert gesellschaftliches Miteinander und es ist nicht abzusehen, wohin die Reise geht.

Wie kann angesichts dieser Unsicherheit die Medienbildung Heranwachsender gelingen? Welche Perspektivwechsel seitens der Erwachsenen sind notwendig, um Heranwachsende zu befähigen, an einer digitalen Gesellschaft teilzuhaben und Verantwortung dafür zu entwickeln?

Das wird im Rahmen der digitalen Jahrestagung mit Ihnen diskutiert. Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Veranstaltung.

Videocast "Social Media-Angebote" der Aktion Jugendschutz

Im Rahmen ihrer aktuellen Videoreihe stellt die Aktion Jugendschutz in ihrem neuesten Videocast verschiedene Social Media-Angebote vor. Dabei geht sie auf die bei Kindern und Jugendlichen besonders beliebten Social Media Netzwerke ein und stellt hier im besonderen pädagogische Möglichkeiten vor, sie gemeinsam zur Unterhaltung und Beschäftigung, zur Informationssuche und zum Wissenserwerb oder als Anreiz zu Sport und Bewegung zu nutzen.

Der Blick wird hierbei auch auf Risiken und die notwendige Unterstützung gerichtet, die Kinder und Jugendliche von pädagogischen Fachkräften und Eltern benötigen. Allerdings weiß man auch, wie wichtig Soziale Netzwerke im Moment sind, um in Kontakt zu bleiben und auch zuhause etwas „zu erleben“. Darum wird auch diesmal der Schwerpunkt nicht auf die Risiken und Gefahren gelegt, sondern auf die pädagogischen Nutzungsmöglichkeiten.

Die Nutzungsbedingungen der im Video vorgestellten Plattformen sehen ein erforderliches Mindestalter ab 13 oder 16 Jahren oder die elterliche Zustimmung vor – die Regelungen der Anbieter und die Überprüfung des Mindestalters oder der Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten sind nicht einheitlich. Darauf wird im Video nicht eingegangen. Es wird aber an dieser Stelle darauf hingewiesen, die Altershinweise ernst zu nehmen. Eine gemeinsame Beschäftigung mit den Netzwerken bietet die Gelegenheit, mit den Kindern und Jugendlichen über deren Nutzung zu sprechen und gemeinsam zu überlegen, ob und wie die Angebote genutzt werden können.

Die Social Media Netzwerke und Ideen zur pädagogischen Nutzung werden Ihnen von Katrin Weiser, Referentin des LandesNetzWerks für medienpädagogische Angebote, vorgestellt. Sie ist Mediengestalterin, Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin und freie Referentin.

Sie finden den Videocast und die Präsentation zu den Social Media-Angeboten hier.

Die Finanzierungsdatenbank im Jugendnetz

Eine gute Idee sollte nicht daran scheitern, dass es kein Geld für deren Umsetzung gibt. Die neu gestaltete Finanzierungsdatenbank im Jugendnetz zeigt Wege zur konkreten Förderung von Projekten auf. Um möglichst schnell das Passende zu finden, kann man nach unterschiedlichen Förderfeldern und Regionen filtern.

In der Datenbank werden rund 600 Fördermöglichkeiten erfasst. Neben Stiftungen, Wettbewerben und aktuellen Förderprogrammen in Baden-Württemberg gibt es auch bundes- und europaweite Programme, für die man sich bewerben kann.

Hier kommen Sie direkt zur Finanzierungsdatenbank.

Kostenloses Online-Angebot "Paletti to go"

Unter dem Titel „Paletti to go“ gibt es auf der Zirkus-Website zahlreiche Anleitungen zum Jonglieren mit Bällen und Hüten, zum Jonglierbälle Selbermachen, für Kopfstand, Handstand, Akrobatik, Spiele und vieles mehr. Alle Übungen, Spiele und Basteleien mit üblichen Materialien und Gegenständen durchgeführt werden.

 

Videos und Anleitungen finden Sie unter https://www.zirkus-paletti.de/paletti-to-go  

ABGESAGT: Fachtag "Arbeitswelt und Berufsorientierung im Jugendbegleiter-Programm" am 14. Mai 2020 in Stuttgart

Der für den 14. Mai 2020 geplante Fachtag „Arbeitswelt und Berufsorientierung im Jugendbegleiter-Programm“ muss in diesem Jahr leider entfallen. Sobald es einen Ersatztermin gibt, werden wir diesen kommunizieren.

Videocast "Digitale Spiele" der Aktion Jugendschutz

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus treffen uns alle und verändern v. a. unser soziales Leben in großem Maße. Ein eingeschränkter Bewegungs- und Kontaktradius ist anstrengend, besonders für Kinder und Jugendliche. Wie kann in Familien und in Einrichtungen die Zeit, die neben der Erledigung schulischer Aufgaben noch bleibt, gut und unterhaltsam und im Kontakt mit anderen genutzt werden?

Zusammen mit den Referentinnen und Referenten des LandesNetzWerks für medienpädagogische Angebote stellt die Aktion Jugendschutz Ihnen in einer Videoreihe verschiedene mediale Angebote vor.

Es geht los mit mit digitalem Spielen, einer Freizeitbeschäftigungen, die neben Abwechslung und Unterhaltung, auch gemeinsames Tun ermöglicht. Digitales Spiel sollte nicht zum ausschließlichen und alleinigen Zeitvertreib werden, kann aber ein wichtiger und befriedigender Bestandteil freier Zeit sein, v. a. da die Spiele es möglich machen, sich trotz Kontaktsperren und ohne Ansteckungsgefahr mit Freundinnen und Freunden zu treffen, etwas zusammen zu machen und so soziale Kontakte zu pflegen.

Dabei geht es der Aktion Jugendschutz um Spiele,
• für die Konsole – den PC – das Tablet oder das Smartphone,
• die anspruchsvoll, aber nicht überfordern und beherrschbar sind,
• die unterschiedliche Altersgruppen ansprechen,
• die zusammen, online oder offline gespielt werden,
• die kostenlos oder für wenig Geld zu haben sind,
• die Spaß machen und trotzdem „wertvoll“ sind,
• die bekannte Brettspiele umsetzen,
• die gemeinsam gespielt werden können, in der Familie oder der Wohngruppe,
• die Zeitvertreib sind, aber auch beendet werden können,
• die helfen, über eine für alle herausfordernde Zeit zu kommen.

Die Spiele werden Ihnen von den beiden Referenten des LandesNetzWerks für medienpädagogische Angebote, Wilfried Grüßinger und Sebastian Pflüger vom Stadtjugendausschuss Karlsruhe und der Computerspielschule Karlsruhe, vorgestellt.

Sie finden den Videocast und die Präsentation mit den vorgestellten Spielen hier.

Webinar am 22. April (in der Zeit von 10:00 bis 11:00 Uhr): "Prävention und Intervention bei Cybermobbing, Hate Speech und extremistischer Ansprache"

Die alltägliche Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen bringt neue Themen für die Prävention von Hass und Gewalt mit sich: Cybermobbing, Hate Speech und extremistische Ansprache in sozialen Netzwerken sind aktuell die am häufigsten diskutierten Phänomene. Pädagogische Fachkräfte fühlen sich im Umgang damit oftmals unsicher und überfordert. Sie fragen nach spezifischem Wissen, um Kinder und Jugendliche in solchen Situationen unterstützen zu können.

Aus diesem Grund lädt die Aktion Jugendschutz Sie am 22. April sehr herzlich zu einem Webinar mit Dr. Harald Weilnböck, wissenschaftlicher Leiter des Vereins Cultures Interactiv, ein.

Der Verein Cultures Interactive verfolgt mit seiner Arbeit das Ziel, Jugendliche zu einem respektvollen und inklusiven Miteinander zu befähigen und sie gegenüber Ressentiment, Menschenbilder der Ungleichwertigkeit und Gruppenhass zu wappnen. Hierfür kommen Methoden der Jugendkulturarbeit und der narrativen Gruppenarbeit zum Einsatz.

Im Webinar werden die Arbeit des Vereins und die zugrundeliegenden pädagogischen Ansätze vorgestellt. Dr. Harald Weilnböck gibt einen Einblick in die narrative Gruppenarbeit und wie darüber hinaus persönliche Resilienz gegen Online-Phänomene wie z. B. Cybermobbing entwickelt werden kann. Es wird erörtert, wie seine Erkenntnisse in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen genutzt werden können. Selbstverständlich wird es während des Webinars die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Sie benötigen einen Laptop oder Computer, ein Tablet oder ein Smartphone mit Zugang zum Internet sowie Lautsprecher oder Kopfhörer. Anmelden können Sie sich bis zum 19.04.20 über diesen Link.

Jugendbegleiter-ABC

Um ihre Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter optimal mit allen notwendigen Informationen zu versorgen, hat die Hirschbergschule in Ludwigsburg ein Jugendbegleiter-ABC entwickelt. Von "A" wie Anwesenheitsliste bis "Z" wie Zusätzliches enthält das Jugendnegleiter-ABC alle Infos, die die Ehrenamtlichen für ihren Einsatz in der Schule benötigen.

Gerne können Sie sich die Vorlage hier herunterladen und die einzelnen Punkte auf Ihre Schule anpassen.

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