Regionalkonferenz Ganztagsschule am 1. Juli 2015 in Bruchsal

160 Teilnehmende trafen sich am 1. Juli 2015 bei der ersten Regionalkonferenz „Ganztagsschule“ für die Regierungsbezirke Karlsruhe und Freiburg im Veranstaltungszentrum Bruchsal zum Informationsaustausch.

Die anwesenden Schulleitungen, Vereine, Verbände, Organisationen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und des Kultusministeriums, der Regierungspräsidien und der Staatlichen Schulämter konnten am Vormittag anhand zweier Praxisbeispiele Einblicke in Konzepte und Planungen zweier Schulen hinsichtlich deren Ganztagsbetriebs erhalten.

So berichtete Schulleiter Rößler von der Ganztagsgrundschule St. Märgen im Hochschwarzwald, wie sich die Schule auf den Weg gemacht hat, Ganztagsschule nach § 4a zu werden. Als wesentliche Punkte bei der Konzeptentwicklung und -umsetzung hob er das notwendige Zusammenspiel engagierter Personen innerhalb der Schule und beim Schulträger, die Abfrage der Bedürfnisse bei den Eltern und die Einbeziehung des Kollegiums sowie den Umgang mit strukturellen Herausforderungen wie beispielsweise den nicht veränderbaren Buszeiten hervor.

Im zweiten Praxisbeispiel stellte Frau Heiber von der Drais-Grund- und Hauptschule Karlsruhe die Planungen für den Start in den Ganztagsbetrieb nach § 4a im kommenden Schuljahr 2015/2016 vor. Im Mittelpunkt des Vortrags und der anschließenden Diskussion standen die Rhythmisierung im Bereich der Wahlform mit  der organisatorischen Herausforderung, ein Halbtags- und Ganztagskonzept miteinander zu vereinbaren sowie das Thema der Kooperation mit außerschulischen Partnern und deren Verfügbarkeit.

Beim Markt der Möglichkeiten gab es dann Gelegenheit, Gespräche mit Vereinen und Organisationen zu führen, Kooperationsmöglichkeiten auszuloten und neue Ideen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit für die Ganztagsschule diskutieren.

Nach der Mittagspause führte Herr Platz vom Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik in das Thema der Selbstregulationsfähigkeit ein und veranschaulichte, wie Schülerinnen und Schüler hier aktiv gefördert werden können. Das Publikum wurde im Laufe des Veranstaltungstages mehrmals von Herrn Kleiner (ebenfalls Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik) aktiv eingebunden und erfuhr anhand von kleinen Übungen, wie ein Training der exekutiven Funktionen leicht durchgeführt und in den Unterricht eingebunden werden kann.

Im abschließenden Teil der Veranstaltung wurden Fragen der Teilnehmenden zur Ganztagsschule nach § 4a diskutiert und durch Vertreterinnen und Vertreter des Kultusministeriums und der Jugendstiftung Baden-Württemberg beantwortet.

Hier finden Sie die Präsentationen von der Regionalkonferenz in Bruchsal zum Download:

Regionalkonferenz für Ganztagsgrundschulen 01.07.2015

Praxisbeispiel Ganztagsgrundschule St. Märgen

Praxisbeispiel Drais-Grund- und Hauptschule, Kalrsruhe

Präsentation Markt der Möglichkeiten

Vortrag Förderung der Selbstregulationsfähigkeit

Selbstregulationsfähigkeit – die Bewegungsampel

Präsentation Lokale Bildungsnetzwerke Baden-Württemberg

 

Bilder: © Redaktion www.ganztagsschulen.org