Allgemeine Informationen

Wissenswertes im Überblick:

  • Ein Angebot im Jugendbegleiter-Programm muss für mindestens ein Schulhalbjahr verlässlich wöchentlich zur gleichen Zeit stattfinden. Im Jugendbegleiter-Programm wird in vollen Zeitstunden (60 Minuten) pro Woche gerechnet.
  • Ein Jugendbegleiter-Angebot wird von mindestens fünf Schülerinnen und Schülern besucht und kann von einem Team oder einer Einzelperson betreut werden.
    Ein Team kann das Angebot gemeinsam durchführen oder sich abwechseln, sodass jede Person zum Beispiel alle zwei Wochen im Einsatz ist.
  • Im Jugendbegleiter-Programm gibt es ein Grundbudget und optional ein Kooperationsbudget. Das Grundbudget kann für die Aufwandsentschädigungen für Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter, für die Erstattung von Sachkosten und für Fortbildungsmaßnahmen und Koordination verwendet werden.
    Das Kooperationsbudget kann ausschließlich für Aufwandsentschädigungen von Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleitern genutzt werden, die im Rahmen schriftlich vereinbarter Kooperationen mit außerschulischen gemeinnützigen Vereinen und Organisationen Jugendbegleiter-Angebote durchführen. Diese Aufwandsentschädigungen müssen personenscharf ausgezahlt werden.
  • Jugendbegleiter-Schulen können Kooperationen mit außerschulischen Partnern über das ihnen zur Verfügung gestellte Grundbudget oder das zusätzlich beantragte Kooperationsbudget finanzieren.
  • Damit eine Schule das Kooperationsbudget erhält, muss eine schriftliche Vereinbarung zwischen der Schule und einem außerschulischen gemeinnützigen Verein bzw. einer Organisation (i. S. d. §§ 51-68 AO) vorliegen.
    Die Kooperationsvereinbarung ersetzt nicht die Vereinbarung zwischen Jugendbegleiterin bzw. Jugendbegleiter und Schulleitung. Diese muss ebenfalls unterzeichnet werden.
  • Sofern eine Kooperation mit einem außerschulischen gemeinnützigen Verein geplant ist, kann das Kooperationsbudget für das kommende Schuljahr beantragt werden. Ausschlaggebend für die Höhe der Mittel aus dem Kooperationsbudget ist nicht die Anzahl der Kooperationen, sondern die Höhe des gewährten Grundbudgets der Schule.
  • Auch bereits bestehende Kooperationen können in das Jugendbegleiter-Programm übertragen werden, sofern die Kriterien des Jugendbegleiter-Programms, insbesondere für das Kooperationsbudget, erfüllt werden.
  • Vereinbarungen zwischen der Schule und einzelnen Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleitern sind immer notwendig. Es sind die dafür vorgesehen Vordrucke zu verwenden. Im Falle der Zahlung von Aufwandsentschädigungen müssen diese direkt an die Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter erfolgen. Ein Verein kann stellvertretend für seine Mitglieder Mittel einnehmen und diese dann an Mitglieder auszahlen. Dadurch können Steuerforderungen an den Verein entstehen. Die steuerliche Behandlung obliegt in jedem Fall dem Empfänger. Individuelle Fragen zur Versteuerung können nicht von den Schulen, der Jugendstiftung oder dem Kultusministerium beantwortet werden.
  • Ein Schulförderverein als innerschulisches Gremium ist kein Kooperationspartner, um das Kooperationsbudget zu beantragen. Dieser kann jedoch Koordinierungsleistungen erbringen.
  • Eine Schule kann sowohl Fördermittel aus dem Programm „Kooperation Schule-Verein“ als auch das Kooperationsbudget im Jugendbegleiter-Programm erhalten. Beide Fördermöglichkeiten können an einer Schule parallel genutzt werden. Zu beachten ist der Ausschluss einer Doppelförderung. Bei Nutzung mehrerer Förderformen an einer Schule muss im Fall einer Rechnungsprüfung für jedes einzelne Angebot die Zuordnung zu und Abrechnung in einem bestimmten Förderprogramm klar nachgewiesen werden können. Da ein Angebot im Jugendbegleiter-Programm eine Laufzeit von mindestens einem Schulhalbjahr hat, können die Einzelstunden eines Angebots nicht stundenweise in verschiedenen Programmen abgerechnet werden.

Im Service-Bereich finden Sie die detaillierten Förderrichtlinien sowie den „Rahmenkatalog“.