Einstieg und Rückmeldung der Schule

Welche Voraussetzung muss eine Schule erfüllen, um am Jugendbegleiter-Programm teilnehmen zu können?

Jede öffentliche Schule kann am Jugendbegleiter-Programm teilnehmen. Der Aufbau einer Ganztagsbetreuung in geringem oder größerem Stundenumfang sollte angestrebt werden. Eine offizielle Anerkennung als Ganztagsschule ist nicht nötig.

 

Wie kann man als Schule am Jugendbegleiter-Programm teilnehmen?

Schulen, die neu ins Programm einsteigen wollen, können sich die offiziellen Anmeldeunterlagen unter www.jugendbegleiter.de direkt herunterladen und der Servicestelle Jugend und Schule die vollständig ausgefüllten Originalunterlagen bis zum 30. Juni zuschicken. Die Jugendstiftung übermittelt die Anmel­dung anschließend an das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, das über die Aufnahme in das Jugendbegleiter-Programm entscheidet.

 

Wie wird die Förderkategorie für eine neu eintretende Schule bestimmt?

Die Schule nennt der Jugendstiftung die geplante Anzahl an Jugendbegleiter-Wochenstunden (in Zeitstunden) für das kommende Schuljahr. Daran orientiert sich die Höhe der Zahlungen, die in sechs Raten erfolgen.

Um am Programm teilnehmen zu können, müssen mindestens vier Zeitstunden pro Woche im Rahmen des Jugendbegleiter-Programms angeboten werden.


Müssen sich Schulen jedes Jahr neu für das Programm anmelden?

Schulen, die bereits am Jugendbegleiter-Programm teilnehmen, füllen im Rahmen der Endabrechnung automatisch einen Rückmeldebogen für das nächste Schuljahr aus, in den sie die geplanten Jugendbegleiter-Betreuungsstunden eintragen.

Wenn eine Schule zwei Schulhalbjahre in Folge (auch schuljahresübergreifend) nicht mindestens die Kategorie A (vier Zeitstunden/Woche) erreicht, nimmt sie nicht mehr am Jugendbegleiter-Programm teil. Es ist dann eine Neuanmeldung notwendig.

 

Können berufliche Schulen am Jugendbegleiter-Programm teilnehmen?

Für berufliche Schulen gelten dieselben Programmbedingungen wie für allgemeinbildende Schulen. Berufliche Schulen können Angebote von Ehrenamtlichen für Klassen finanzieren, deren Abschlüsse den Abschlüssen der Sekundarstufe I an allgemeinbildenden Schulen entsprechen, das heißt, die Ausbildungsgänge der zweijährigen Berufsfachschule (2 BFS), des Vorqualifizierungsjahrs Arbeit Beruf (VAB), des Berufseinstiegsjahrs (BEJ) und AV dual.

 

Gibt es besondere Regelungen für Verbundschulen oder bei Schulzusammenlegungen?

Unabhängig von der Schülerzahl gilt die Regelung, dass pro Schulschlüssel nur ein Antrag auf Teilnahme am Jugendbegleiter-Programm gestellt werden kann. Fällt bei Schulzusammenlegungen ein Schulschlüssel weg, können nicht wie bislang zwei Schulbudgets in Anspruch genommen werden und evtl. bereits ausgezahlte Fördergelder müssen zurückgezahlt werden. Ggf. möglich ist jedoch eine Erhöhung der Kategorie der neuen Verbundschule, falls sich durch die Zusammenlegung die Zahl der angeboten Wochenstunden erhöht.
Die Schulen sind verpflichtet, Namensänderungen, eine Schulzusammenlegung oder Änderungen des Dienststellenschlüssels umgehend der Jugendstiftung mitzuteilen.